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Titel
Gladbeck sagt „Nein“ zu Gewalt an Frauen und Mädchen
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Einleitung
Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist auch heute noch weltweit eine der meist verbreiteten Menschenrechtsverletzungen.
Haupttext

Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal im Leben von körperlicher oder sexueller Gewalt betroffen - auch in Gladbeck - und die Dunkelziffer ist hoch. Zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen verabschiedete die UN-Generalversammlung im Jahr 1999 eine Resolution, nach der der 25. November zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen bestimmt wurde. 

Der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt in Gladbeck wird zu diesem Anlass in diesem Jahr erstmalig am Freitag, 24. November, um 12 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz eigene Fahnen hissen. „Gladbeck sagt NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen“ ist auf den Fahnen in Deutsch und Englisch vor dem Alten Rathaus zu sehen. In diesem Rahmen wird es auch eine Schweigeminute für alle Opfer häuslicher Gewalt geben. Zusätzlich wird am Aktionstag vor dem Rathaus eine Fahne des bundesweiten Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen, Tel. 08000 116 016, gehisst. Alle Gladbecker:innen sind herzlich eingeladen, ein Zeichen zu setzen und bei der Aktion dabei zu sein. 

Ziel des Aktionstages ist es, Gewalt gegen Frauen zu ächten und den betroffenen Frauen und Mädchen den Weg zu den richtigen Ansprechpersonen zu ebnen, um sie darin zu bestärken, sich Hilfe zu suchen. Die Fahnenaktion „Gladbeck sagt NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen“ ist ein Initiative des Runden Tisch gegen häusliche Gewalt in Gladbeck. Dem Runden Tisch gegen häusliche Gewalt in Gladbeck gehören Vertretungen und Fachkräfte der Frauenberatungsstelle, Jugend- und Sozialamt, Polizei, Justiz, Hilfeeinrichtungen und der Gleichstellungsstelle an. Alle Institutionen aus den unterschiedlichen Bereichen haben sich miteinander vernetzt, um den Kampf gegen häusliche Gewalt gemeinsam anzugehen. 

Die Vertreter:innen des Runden Tisches finden es wichtig, dass Gladbeck hier im wahrsten Sinne des Wortes „Flagge zeigt“. „Wir wollen das Gladbeck eine Stadt ohne Diskriminierung ist. Da kann es nicht sein, dass die Hälfte der Menschen in unserer Stadt immer wieder physischer oder psychischer Gewalt und Herabwürdigung ausgesetzt ist. Wir müssen darauf aufmerksam machen und dafür sorgen, dass keiner von uns Gewalt gegen Frauen duldet und alles dafür tut, dass Frauen Unterstützung und Hilfe finden“, sagt Ulla Habelt, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gladbeck.

 

Beginndatum
21.11.2023


Veranstaltungstipp
 
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