
Das ist das Ergebnis der jüngsten Gespräche zwischen der Stadtverwaltung und den Markthändler:innen. Gleichzeitig wird der Markt künftig kompakter organisiert und neu angeordnet. Diese Neuerungen stellt die Verwaltung im aktuellen Wirtschaftsförderungs- und Grundstücksausschuss vor.
Ursprünglich war geplant, den Dienstag als Markttag zu streichen. Nach deutlichen Rückmeldungen der Händler:innen wurde dieser Vorschlag jedoch zurückgestellt und der Dialog gesucht. In einer Gesprächsrunde Anfang des Jahres wurde nun gemeinsam eine Lösung erarbeitet: „Der Dienstagsmarkt bleibt bestehen, wird aber auf einer kleineren Fläche konzentriert. So entsteht ein geschlosseneres, attraktiveres Marktbild, während ein Teil der Fläche künftig wieder als Parkraum genutzt werden kann“, erläutert Özcan Zopi, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften.
Konkret bedeutet das: Ein Teil der Tageshändler:innen, die bislang im oberen Bereich der Horster Straße standen, ziehen auf den Marktplatz um. Dort sollen sie so angeordnet werden, dass der Schwerpunkt weiterhin klar bei den Dauerhändlern liegt und der Non-Food-Anteil eine untergeordnete Rolle spielt. Die südliche Hälfte des Marktplatzes in Richtung Wilhelmstraße wird dienstags künftig nicht mehr für den Markt genutzt und steht dann als Parkplatz zur Verfügung.
Gemeinsam mit den derzeit vier Dauerhändlern am Dienstag wurde bereits ein erster Entwurf für die neue Standanordnung erarbeitet. „Die endgültige Aufteilung der Flächen und die konkrete Platzierung der einzelnen Händlerinnen und Händler wird die Wirtschaftsförderung zusammen mit dem Marktmeister und in Abstimmung mit den Beteiligten festlegen“, erläutert Zopi. „Die Verwaltung will die Veränderungen eng begleiten und sich auch nach der Umsetzung weiterhin mit den Markthändler:innen über mögliche Nachjustierungen im Gespräch bleiben.“
Darüber hinaus plant die Stadt, den Wochenmarkt weiter zu beleben. So wird derzeit versucht, ein bis zwei zusätzliche Imbissangebote für den Markt zu gewinnen, um die Aufenthaltsqualität und die Besucherfrequenz weiter zu steigern. Özcan Zopi unterstreicht jedoch abschließend: „Eine Belebung des Marktes funktioniert nur gemeinsam mit den Gladbecker:innen, die den Wochenmarkt besuchen und diese Angebote auch wahrnehmen.“