Aktuelles Gladbeck

Titel
Stadt bereitet sich auf den Ernstfall vor
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Einleitung
In Krisenzeiten ist Vorbereitung ein wichtiger Aspekt – auch für die Stadt Gladbeck. Stromausfälle, Cyber-Attacken und andere Risiken für einen Ausfall der kritischen Infrastruktur sind nicht nur durch den Ukraine-Krieg deutlicher ins Bewusstsein gerückt.
Haupttext

Aus diesem Grund bereitet sich der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Gladbeck intensiv auf mögliche Krisenlagen vor, um für den Ernstfall bestmöglich gerüstet zu sein.

„Für uns als Stadt und auch für mich persönlich haben die Sicherheit und der Schutz der Gladbecker:innen höchste Wichtigkeit! Dafür müssen wir im Krisenfall handlungsfähig sein, die Bevölkerung verlässlich informieren und die wichtigsten Aufgaben der Verwaltung aufrechterhalten“, betont Bürgermeisterin Bettina Weist. Beigeordnete Linda Wagner leitet den Stab für außergewöhnliche Ereignisse und ergänzt: „Um bestmöglich vorbereitet zu sein, haben wir eine Stabsstruktur geschaffen, die im Krisenfall kurzfristig eingerichtet werden kann und umgehend die notwendigen Schritte in die Wege leitet, um dem Ereignis zu begegnen.“ 

Der SAE dient zur örtlichen Bewältigung eines größeren Ereignisses. Er hat im Auftrag der Bürgermeisterin alle mit dem Ereignis in Zusammenhang stehenden Verwaltungsmaßnahmen zu koordinieren, durchzuführen und zu verantworten. Ständige Mitglieder des Stabes sind Führungskräfte aus den zentralen Bereichen der Stadtverwaltung sowie besonders für einzelne Stabsaufgaben geschulte Verwaltungskräfte.

Wie dies im Ernstfall aussehen wird, wurde in der vergangenen Woche im Rahmen eines Übungsszenarios durchgespielt: Der Stab wird alarmiert, das Lagezentrum eingerichtet – nach und nach füllt sich der Raum, jeder kennt seinen Platz, hat eine feste Aufgabe. Auf Stellwänden werden die ersten Informationen zur Lage zusammengetragen – der SAE hat im Rahmen einer Übung die Arbeit aufgenommen. Das Szenario: Es kommt zu einer längeren kontrollierten Stromabschaltung im Gladbecker Stadtgebiet. Der Lastabwurf durch die Energieversorger soll einer Überlastung des Stromnetzes und somit einem unkontrollierten großflächigen Stromausfall vorbeugen. Die Trennung von der Versorgung wird voraussichtlich 12 Stunden andauern. „In einer solchen Situation muss diese Struktur funktionieren, deshalb haben wir den Ernstfall simuliert, um die Prozesse weiter zu optimieren und uns bestmöglich vorzubereiten. Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein – alles hat im Übungsszenario sehr gut funktioniert“, sagt die Beigeordnete.

Für den Ernstfall werden außerdem spezielle Anlaufstellen für Bürger:innen, die sogenannten Notfallinformationspunkte (NIP), eingerichtet. Wer einen medizinischen oder akuten Notfall, wie z.B. ein Brandereignis, melden muss, kann bei einem Ausfall der Telefonnetze die Notfall-Infopunkte (NIP) aufsuchen, die im akuten Krisenfall an folgenden Stellen eingerichtet werden: 

  • Notfall-Infopunkt Bürgerhaus Gladbeck (Bülser Straße 172)
  • Notfall-Infopunkt Feuerwache Gladbeck (Wilhelmstraße 60)
  • Notfall-Infopunkt Feuerwehr- Gerätehaus - Nord (Berliner Straße 44)
  • Notfall-Infopunkt Feuerwehr- Gerätehaus - Süd (Welheimer Straße 30)
  • Notfall-Infopunkt Markplatz Zweckel (Tunnelstraße)
  • Notfall-Infopunkt Polizeiwache (Jovyplatz 6)
  • Notfall-Infopunkt Schulzentrum Brauck (Kortenkamp 19 - 21)
  • Notfall-Infopunkt Tankstelle (Bottroper Straße/ Rockwoolstraße) 

Für die Bevölkerung erkennbar sind die Notfall-Infopunkte an großen, roten Schildern mit weißer Aufschrift „Notfall-Infopunkt“.  

Wichtiger Hinweis:

Bei Kommunikations- oder Stromausfall ist damit zu rechnen das Onlinedaten nicht zur Verfügung stehen werden. Um die Notfallinformationspunkte (NIP) dennoch finden und nutzen zu können, sollten sich alle Gladbecker:innen die Standorte der NIP herunterladen, ausdrucken und diese gut auffindbar aufbewahren. Die Übersicht ist unter www.feuerwehr-gladbeck.de in der Rubrik „Bevölkerungsschutz“ zu finden.

Beginndatum
03.02.2023


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