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Titel
Bissige Sozialsatire mit "Jeeps" im gemischten Theaterring
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Einleitung
Mit einem vielseitigen Programm von Krimi über Musical bis hin zur Satire wartet der gemischte Ring der Mathias-Jakobs-Stadthalle auf.
Haupttext

Den Start des gemischten Rings markiert diesmal die Tournee-Premiere von "Hausmeister Krause - Du lebst nur zweimal", mit Publikumsliebling Tom Gerhardt in der Hauptrolle. Nachdem der bockbeinige und stets übermotivierte Hausmeister ein Jahrzehnt lang im TV seine Mitmenschen begeistert hat, drängt er jetzt auf die Bühne. Und das natürlich mit seiner Lisbeth und dem unvermeidlichen Dackelclub. Absurd komisches Theater mit den beliebtesten Figuren der Serie.

Mit der Verfilmung des Buches "Sörensen hat Angst" von Sven Stricker gelang dem aus "Stromberg" bekannten Bjarne Mädel ein höchst erfolgreiches Regiedebüt. Im November können die Gladbecker dem von einer Angststörung geplagten Hamburger Kriminalhauptkommissar live dabei zuschauen, wie er im verschlafenen Örtchen Katenbüll den Mord an Bürgermeister Hinrichs aufzuklären versucht. Und bevor Sörensen sich umgucken kann, taucht auch schon die nächste Leiche auf.

Ähnlich spannend, aber deutlich witziger geht es Mitte Januar zu in Nora Abdel-Maksouds Satire "Jeeps". Eine Erbschaftsreform, die dafür sorgt, dass zu vererbende Vermögenswerte unter allen berechtigten Bürgern verlost werden, führt zwei erboste Frauen ins Büro des Jobcenter-Sachbearbeiters Gabor, stolzer Besitzer eines sündhaft teuren Geländewagens. Als die zwei Frauen drohen, sein Auto in die Luft zu jagen, wenn er nicht sofort die Lose herausrückt, geht etwas schief. Das Auto fliegt wirklich in die Luft und die Lage eskaliert.

Jeder von uns kennt das bohrende Gefühl, Recht zu haben, aber nicht Recht zu bekommen. "Michael Kolhaas", fleißiger deutscher Mittelständler und wohlhabender Geschäftsmann wird Opfer herrschaftlicher Willkür und setzt sich zur Wehr. Als er immer wieder an korrupter Justiz, intriganter Vetternwirtschaft und vorauseilendem Beamtengehorsam scheitert, beginnt er einen mörderischen Rachefeldzug gegen seine Feinde. Zunächst Spielball politischer und kirchlicher Interessen, wird Kohlhaas bald zum meistgesuchten Terroristen seiner Zeit, denn der Grat zwischen berechtigter Empörung und skrupelloser Selbstjustiz ist schmal. Dieses Stück wird als atemberaubend schönes Figurentheater für Erwachsene präsentiert und gastiert im April in der Stadthalle.

Mit dem Musical "Frankenstein" endet im Juni 2024 das Programm des gemischten Rings mit einem musikalischen Feuerwerk. Im Gewand einer skurillen "Gothic Comedy" verbindet die Produktion beste Unterhaltung mit einer tiefergehenden Erkundung der dringlichen Themen des Stoffes. Soll wissenschaftliche Forschung durch religiösen Glauben zurückgehalten werden? Ist das Klonen von Menschen unmoralisch? Darf die Menschheit versuchen, künstliches Leben zu schaffen? Kann Wissenschaft überhaupt jemas zurückhaltend sein? Allesamt Fragen, die in dieser Produktion, die von Comedy zu Action und von Liebes - zu Horrorgeschichte reicht, behandelt werden.

Tickets sind wie immer im kostengünstigen Abonnement ab sofort an der Kasse der Stadthalle erhältlich. Einzelkarten ab dem 12. Juni ebenfalls an der Kasse der Mathias-Jakobs-Stadthalle (Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 10 bis 13 Uhr, Tel. 02043/99-2682, E-Mail: mjs-kasse@stadt-gladbeck.de) und online über www.westticket.de. Bei der Bestuhlung kann nun auch wieder auf das pandemiebedingte Schachbrettmuster verzichtet werden, das aufgrund der Abonnemnents auch in diesem Halbjahr noch weitergeführt werden musste.

Kosten für ein ABO im gemischten Ring (ABO G) gestaffelt nach Sitzreihe:

Reihe 1-6 = 95 Euro / erm. 47,50 Euro (zzgl. 3 Euro Systemgebühr)

Reihe 7-15 = 88 Euro / erm. 44 Euro (zzgl. 3 Euro Systemgebühr)

Reihe 16-21 = 78 Euro / erm. 39 Euro (zzgl. 3 Euro Systemgebühr)

Das ABO G besteht aus fünf Veranstaltungstickets und einem Zusatzgutschein für eine weitere, sogenannte Plus-1-Veranstaltung.

Die Preise gfür Einzeltickets entnehmen Sie bitte zeitnah dem Programmheft des Kulturamts.

Foto aus "Frankenstein"; Fotorechte: Cornelius Schutte

Beginndatum
02.03.2023


Veranstaltungstipp
 
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